Hopfenstopfer Citra Pale Ale

Der Start in die zweite Halbzeit unseres Tastings. Die Intensität der Bier steigt nach und nach an. Wir starten mit einem tollen Pale Ale der deutschen Craftbier Brauerei Hopfenstopfer. Auch in diesem Bier machen sie ihrem Namen alle Ehre, eine ordentliche Portion des Citra Hopfens geben dem Bier nicht nur seinen Namen, sondern zeichnet sich auch federführend für Aroma und Geschmackseindrücke
verantwortlich.  

 

Charakterisierung:

  • Optik: milchig orangegold, trüb  
  • Aroma: deutlich zitronig, frisch, dazu Grapefruit & etwas harzige Würze  
  • Mundgefühl: wenig, feinperlige Kohlensäure, dezent trocken, eher schlank  
  • Antrunk: frischer, sauer bitterer Antrunk mit Zitronen und Grapefruitgeschmack  
  • Geschmack: von fruchtig sauer bis grasig bitter, sehr reduzierte Süße, der Citra Aromahopfen dominiert den Geschmack  
  • Abgang: Bitterer Abgang, der ein wenig verbleibt, Zitrone & Holundernoten  

 

Fazit:
Ein tolles frisches Bier. Mit dem Hopfenstopfer Citra Ale kann man nicht nur erleben, was eine intensive Hopfung mit einem Aromahopfen ausmacht. Mit diesem Bier lässt sich der in vielen Craftbieren verwendete Citra Hopfen mal völlig ohne andere Hopfeneinflüsse erleben. Während die meisten Biere mit einer Mischung aus verschiedenen Hopfensorte, sowohl Bitter, also auch Aromahopfen gebraut werden, haben die Brauer von Hopfenstopfer für dieses Bier ausschließlich Citra Hopfen verwendet. Das Ergebnis spricht für sich und ist dabei alles andere als eindimensional  

 

Bierstil: Pale Ale

-Infos folgen-

 

Häffner Bräu / Hopfenstopfer – Portfolio: 

Schon seine Ausbildung absolvierte Thomas Wachno bei Häffner Bräu in Bad Rappenau und ist dem Unternehmen bis heute treu geblieben. Die Baden -Württembergische Brauerei besteht seit 1881 und unterlief einen entscheidenden Wandel im Jahr 2008, als der Landwirt, der den Treber abholte von seiner Verwandtschaft in der Hallertau erzählte. Thomas Wachno war sofort vom Anbau des eigenen Hopfens angetan und pflanzte prompt vier Pflanzen vor die Brauerei. Ein Bier, das ausschließlich aus heimischen Rohstoffen gebraut ist, gab es bereits in der Vergangenheit. Jedoch wurde die neueste Kreation mit Hopfen gestopft, was zu diesem Zeitpunkt nicht stark verbreitet war. Auf diesem Weg wurde das „Hopfenstopfer Jahrgangsbier“ geboren und ebnete somit den Weg für die Zukunft des Labels Hopfenstopfer.

Der Begriff Craftbier war für Thomas Wancho damals noch völlig neu, obwohl er mit seiner neuesten Rezeptur Teil der Craftbier-Bewegung in Deutschland wurde. Seit dem Sommer 2010 folgten weitere Variationen seines Hopfenstopfers, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Zu den beliebtesten seiner Biere zählen mittlerweile das „Incredible Pale Ale“, das „Comet IPA“, das „Citra Ale“ und das „Monroe Imperial Pale Ale“.

Die Reichweite seiner Produkte beschränkt sich weiterhin auf den Verkauf ab Werk und ausgewählte Getränkefachgeschäfte sowie Online-Händler. Dennoch sind Wanchos Biere in der Craftbier-Szene bestens bekannt und treffen bei vielen Liebhabern und Liebhaberinnen auf große Zufriedenheit. Denn alle Biere werden weder filtriert noch in irgendeiner Weise geschönt. So bleiben wertvolle Geschmacksstoffe im Bier enthalten und können sich beim Verzehr entfalten.

Dabei setzt Thomas Wancho voll und ganz auf seine Expertise und Leidenschaft beim Brauen. und ist trotz seines Erfolges bodenständig geblieben. Einen Businessplan  benötige er nicht und vom Export seiner Produkte möchte er erstmal Abstand halten. Vielmehr setzt er auf ein natürliches Wachstum seines Labels und widmet die restliche Zeit lieber seiner Familie.  

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Bevor es zum nächsten Bier geht, lass uns nochmal zusammenfassen: